Sexismus und Sichtbarkeit in der Buchbranche

Foto: Anette Göttlicher

Den Auftakt mit der ersten Keynote macht Zoë Beck, die die Branche aus ganz verschiedenen Perspektiven sehr gut kennt: als Verlegerin im CulturBooks-Verlag, als erfolgreiche Autorin und als Übersetzerin. Sie wirft einen kritischen Blick auf das Thema Sexismus in der Buchbranche: Müssen wir darüber in einer sich selbst als fortschrittlich verstehenden Branche überhaupt sprechen? Wie stellen sich hier die weiblichen Perspektiven dar? Was ist der Anspruch der Buchbranche an sich selbst und wie sehen die Machtverhältnisse zwischen den Mitspieler*innen der Branche tatsächlich aus? Wie und wo sind Frauen repräsentiert, aber was gibt’s für uns noch zu tun?

Zoë Beck ist freiberufliche Schriftstellerin und literarische Übersetzerin (u. a. von Amanda Lee Koe und Sally Rooney). Als Verlegerin leitet sie gemeinsam mit Jan Karsten den CulturBooks-Verlag. Zoë Beck zählt zu den wichtigsten deutschen Krimiautor*innen. Für ihre Romane und Kurzgeschichten, die bisher in zwölf Sprachen übersetzt wurden, wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Friedrich-Glauser-Preis und dem Deutschen Krimipreis.

Zoë Beck ist im Vorstand des Litprom e. V., Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland, Mitbegründerin des feministischen Schriftstellerinnennetzwerks Herland und Mitinitiatorin des Aktionsbündnisses #verlagegegenrechts.

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