Why we matter. Das Ende der Unterdrückung

Foto: Mohamed Badarne

Wir freuen uns, dass wir als weiteren Höhepunkt zur Eröffnung Dr. Emilia Roig für eine Lesung und ein Gespräch aus ihrem viel diskutierten Buch Why We Matter gewinnen konnten. Dabei wird es um Intersektionalität gehen, eine Perspektive, die wir in den BücherFrauen stärker in den Blick nehmen wollen. Emilia Roig konzentriert sich dabei nicht nur auf die Achse Mann/Frau, sondern versteht Ungleichheit als weitaus komplexeres Thema. Sie untersucht die Diskrepanzen innerhalb der Kategorie Frau anhand von Hautfarbe, ethnischer Herkunft, Religion, Behinderung, sexueller Orientierung und anhand des sozioökonomischen Status. So wird deutlich, wie verschiedene Formen von Diskriminierung miteinander verschränkt sind.

Dr. Emilia Roig ist Gründerin und Direktorin des Center for Intersectional Justice (CIJ) und Autorin des Buches Why we matter. Das Ende der Unterdrückung (Aufbau-Verlag). Sie ist Dozentin im Social Justice Study Abroad Program der DePaul University of Chicago und lehrt zu Intersektionalitätstheorie, Postkolonialen Studien, kritischer Rassismusforschung sowie internationalem und europäischem Recht.

Von 2007 bis 2010 arbeitete sie im Bereich der Menschenrechte bei der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) in Tansania und Uganda, bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Kambodscha und bei Amnesty International in Deutschland.
Dr. Emilia Roig hat in Politikwissenschaft promoviert, hat einen Master of Public Policy und einen MBA in Völkerrecht. Sie war Jurymitglied des Deutschen Sachbuchpreises 2020 und im Jahr 2019 in der Jury des 25. Frauen Awards der Edition F. Im Jahr 2020 wurde sie als Ashoka Fellow ernannt und ist damit Teil des Netzwerks sozialer Unternehmer*innen.

www.emiliaroig.com